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Die Adolf-Reichwein-Schule als schulformbezogene (kooperative) Gesamtschule mit gymnasialen Eingangsklassen

In der schulformbezogenen oder kooperativen Gesamtschule sind die drei Schulformen Gymnasium, Realschule und Hauptschule in einer Schule gemeinsam vertreten.

Diese Schulformen werden als aufeinander bezogene Schulzweige geführt, die ein Höchstmaß an Kooperation und Durchlässigkeit zwischen den Bildungsgängen sichern. An der Adolf-Reichwein-Schule gibt es in einem Gebäudekomplex einen Gymnasial-, einen Realschul-, und einen Hauptschulzweig.

Der Gymnasialzweig beginnt mit Klasse 5 und schließt am Ende der Jahrgangsstufe 9 mit der Versetzung in die Gymnasiale Oberstufe. Der Realschulzweig umfasst die Jahrgänge 7 bis 10, der Hauptschulzweig die Jahrgänge 7 bis 9.

Das Nebeneinander und Miteinander der drei Schulformen sowie die besonderen Maßnahmen zur Durchlässigkeit zwischen den Schulzweigen bieten eine hohe Gewähr für die unproblematische Zuordnung jedes Schülers zu dem ihm angemessenen Anspruchsniveau. Das gilt vor allem dann, wenn sich durch individuelle Entwicklung die Änderung einer früher getroffenen Schullaufbahnentwicklung als notwendig erweisen sollte. So werden Fehlentscheidungen kurzfristig und unproblematisch korrigierbar, ohne dass ein Schüler z.B. durch einen Schulwechsel oder zu langes Abwarten belastet wird.