Adolf-Reichwein-Schule Langen (Hessen) • Kreis Offenbach

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Lernen mit iPads

Schülerinnen und Schüler sitzen mit iPads in der Aula und lernen.© ARS
Schülergruppe sitzt mit iPads in der Aula und lernt. FOTO: Andreas Wolf

In den iPad-Klassen verbinden wir bewährten Unterricht mit digitalen Werkzeugen. Die Geräte sollen Lernen, Zusammenarbeit, Recherche und Präsentation sinnvoll unterstützen. Gleichzeitig bleiben Heft, Buch, Gespräch, Bewegung und gemeinsames Arbeiten feste Bestandteile des Schulalltags.

Was gehört zur Grundausstattung?

Für die iPad-Klasse benötigen Schülerinnen und Schüler ein eigenes, schulgeeignetes Gerät. Wichtig ist nicht das neueste Modell, sondern ein zuverlässiges iPad, das aktuelle iPadOS-Versionen unterstützt und genügend Speicher für den Schulalltag bietet.

Grundausstattung für den Unterricht mit iPad.© ARS
Zur Grundausstattung gehören iPad, Eingabestift, Tastaturhülle und Kopfhörer.

So gelingt der Start

Die iPad-Klasse funktioniert am besten, wenn Schule, Elternhaus und Schülerinnen und Schüler klare Absprachen treffen.

  1. Entscheiden

    Familien überlegen gemeinsam, ob die iPad-Klasse zum Kind passt. Wichtig sind Interesse, Verlässlichkeit und ein verantwortungsvoller Umgang mit Medien.

  2. Gerät vorbereiten

    Das iPad wird zu Hause eingerichtet. Eltern behalten die Verantwortung für Apple-ID, Bildschirmzeit, Einschränkungen und private Nutzung.

  3. Regeln klären

    In der Schule gelten klare iPad-Regeln: Das Gerät ist Arbeitsmittel, private Hotspots bleiben aus und Unterrichtssituationen haben Vorrang.

  4. Im Unterricht nutzen

    Die iPads werden dort eingesetzt, wo sie fachlich sinnvoll sind: zum Recherchieren, Üben, Dokumentieren, Präsentieren, Zusammenarbeiten und kreativen Gestalten.

Pädagogische Leitidee

Seit dem Schuljahr 2024/25 verzichtet die Schule bewusst auf ein zentrales Mobile-Device-Management; seit 2025/26 auch auf den Apple School Manager. Damit stärken wir die gemeinsame Verantwortung von Schule, Elternhaus und Schülerinnen und Schülern. Die Schule begleitet den sinnvollen Einsatz im Unterricht, die Eltern steuern die private Nutzung und technische Einschränkungen.

Unser Ziel ist nicht mehr Bildschirmzeit, sondern bessere Lernzeit: digitale Werkzeuge werden ausgewählt eingesetzt und mit analogen Arbeitsformen kombiniert.

Häufige Fragen

  • Muss mein Kind in eine iPad-Klasse? Nein. Die Teilnahme ist freiwillig und wird beim Übergang in Jahrgang 7 gewählt.
  • Müssen Familien das iPad selbst kaufen? Ja. Das iPad und das Zubehör werden von den Familien angeschafft.
  • Kann ein vorhandenes iPad genutzt werden? Ja, wenn es zuverlässig läuft, aktuelle Updates unterstützt und für den Unterricht geeignet ist.
  • Was ist bei finanziellen Fragen? Bitte sprechen Sie die Schule frühzeitig an. Dann können mögliche Unterstützungswege geklärt werden.
  • Wer kontrolliert Bildschirmzeit und private Nutzung? Das liegt im Verantwortungsbereich der Eltern. Die Schule unterstützt durch Regeln, Beratung und Unterricht zur Medienkompetenz.

Wofür werden die iPads genutzt?

Organisieren und zusammenarbeiten

Aufgaben, Materialien und gemeinsame Arbeitsprozesse werden übersichtlicher. Microsoft 365, Teams und OneDrive unterstützen die Zusammenarbeit.

Üben und vertiefen

Lern- und Übungsapps helfen, Inhalte individuell zu wiederholen. Die Lehrkraft entscheidet, wann digitale Übungen sinnvoll sind.

Kreativ arbeiten

Präsentationen, Erklärvideos, digitale Plakate, Podcasts oder Fotos machen Lernprodukte sichtbar und fördern Medienkompetenz.

Verantwortung lernen

Schülerinnen und Schüler üben, digitale Geräte konzentriert, fair, datenschutzbewusst und zielgerichtet einzusetzen.