Die Adolf-Reichwein-Schule Langen führt in Zusammenarbeit mit dem Jugendbildungswerk des Kreises Offenbach und dem IB-Jugendgemeinschaftswerk Langen, ein langfristig angelegtes Projekt zur Berufs- und Lebensplanung mit den 8. und 9. Klassen der Hauptschule durch.
Durch die Beteiligung von örtlichen Jugendeinrichtungen sind Nachbetreuungen gewährleistet, auch über den Projektrahmen hinausgehen.Zielsetzung einer lebens- und berufsorientierenden Betreuungsarbeit ist es, den Jugendlichen in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Jugendeinrichtungen vor Ort und dem Arbeitsamt Unterstützung und Orientierungshilfen in der Übergangsphase von der Schule in das Berufs-, Erwerbs- und Erwachsenenleben zu geben.Im Verlauf des Projekts werden Informationen zur Berufs- und Arbeitswelt gegeben und praktische Erfahrungen in sogenannten "Schnupperkursen" ermöglicht. Neben den gängigen "Klischeeberufen" soll der Blick für andere Berufsfelder eröffnet werden.
Die Jugendlichen sollen zu einer sachlich fundierten Berufsentscheidung kommen, die ihre Fähigkeiten und ihre Interessen berücksichtigt.
Im 1. Teil des Projekts
steht die berufliche Orientierung durch das Kennen lernen und die Auseinandersetzung mit verschiedenen Berufsbildern im Vordergrund. Parallel dazu werden Erfahrungen, Fähigkeiten, Stärken und eigene Lebensentwürfe thematisiert und reflektiert.
Im 2. Teil des Projekts
steht das Bewerbungstraining im Mittelpunkt. Die Jugendlichen finden den für sie passenden Berufsweg und lernen, sich und ihre Interessen darzustellen. Bewerbungsschreiben, Eignungstests und Vorstellungsgespräche werden mit den Schülerinnen und Schülern trainiert, um sie in die Lage zu versetzen, eigenverantwortlich den Weg ins Berufs- und Erwachsenenleben zu finden.
Im 3. Teil des Projektes
finden Tagesseminare zu Lebensplanung und zum Persönlichkeitstraining statt. Diese zielen auf:
Stärkung der Selbstakzeptanz und des Selbstwertgefühls,
Kenntnis der Veränderung der Lebenssituation beim Eintritt in die
Ausbildung und die Arbeitswelt,
Kompetenz, die eigene Lebensplanung selbständig zu gestalten,
Reflexion von Stereotypen der Geschlechterrollen,
Entwicklung von Teamfähigkeit.
N. Köppen