Am Donnerstag den 21.2.02 fuhren 136 Schüler der 7. und 8. Klassen der Adolf-Reichwein-Schule in 2 Bussen nach Köln um den Dom, die Schatzkammer und das Römisch-Germanische-Museum zu besichtigen.
Wir fuhren um 7.30 Uhr von der Schule los und kamen nach 2 Stunden lustiger Busfahrt endlich in Köln an.
Es war ein sehr windiger, kalter Tag, an dem aber die Sonne schön schien. Gegen eine Gebühr von 50 Cent durften wir den 157 m hohen Kölner Dom hochsteigen. Viele brauchten viele Pausen um die 509 Stufen zu erklimmen, doch manche mit guter Kondition schafften es auch 2-mal auf den Turm hoch. Man konnte ganz Köln überblicken und alle, wirklich alle waren begeistert. Das einzige, was gestört hat, waren die vielen Tauben, die mit ihrem Kot die Steinfiguren verätzen. Der Kölner Dom ist wirklich riesig groß. Die überbaute Fläche beträgt fast 8000 m², das sind rund 2000 m² mehr als Notre Dame in Paris. Allein die Fenster haben insgesamt eine Fläche von etwa 10 000 m², größer also als ein Fußballfeld.
Nachdem wir viele Photos geschossen hatten, mussten wir den schweren Abstieg in Angriff nehmen. Nachdem wir endlich unten waren, schauten wir uns das Innere des Doms an. Dort liegen auch in einem wertvollen goldenen Schrein die Gebeine der Heiligen Drei Könige, die König Barbarossa mit der Stadt Mailand 1164 eroberte und den Kölnern schenkte. Das war auch der Grund, warum die damals noch kleine Steinkapelle zu diesem riesigen Dom umgebaut wurde. Man kann sich vorstellen, dass das ziemlich lange gedauert hat, die Gesamtbauzeit betrug 632 Jahre, wobei man etwa 230 Jahre Pause machen musste, weil kein Geld mehr da war.
Danach gingen wir in die Schatzkammer. Dort gab es viele Reliquien, eine Bücherei und viele wertvolle Dinge (Goldene Bischofsstäbe, viele Schmuckgegenstände, prunkvolle Monstranzen oder prachtvolle Gewänder der Bischöfe) zu besichtigen. Was das wohl alles wert ist?
Nach so viel Prunk und Pracht machten wir endlich eine Mittagspause. McDonalds ist gleich in der Nähe und die meisten gingen natürlich dort hin. Wir hatten auch noch genügend Zeit uns die Innenstadt anzuschauen.
Um 13.30 Uhr trafen wir uns auf der Domplatte um das Römisch-Germanische-Museum zu besichtigen. Dort konnte man sehen, wie die Römer und Germanen früher gelebt haben. Das Steinbett war uns allen aber doch zu hart und das Spielzeug der Kinder würde uns heute auch nicht mehr gefallen (kleine Tiere aus Ton oder auch Pfeifen aus Ton). Schön fanden viele auch die vielen Gläser, die ausgestellt waren. Eigentlich gab es zu jedem Thema einen Informationspunkt (Fernseher), aber die Anlage war leider kaputt. Interessant waren aber auch die Werkzeuge und Bauteile, die die Römer entwickelt haben. Man konnte z.B. auch Teile von alten Wasserleitungen sehen.
Nachdem wir und alles angeschaut hatten, sind wir noch einmal in die Stadt gegangen. Dort liefen überall Fernsehteams herum, die Leute interviewten, weil sie einen Film "Wunderschönes Nordrhein-Westfalen" drehen wollten. Uns haben sie gefragt, was unser Highlight der Woche sei.
Tobis und Mathias Antwort: "Natürlich unsere Fahrt nach Köln!"
Martin Balde, Maurice Bajohr und Tobias Kaiser, Klasse 8 b R