Adolf-Reichwein-Schule Langen (Hessen) • Kreis Offenbach

Diese Seite übersetzen

Automatische Übersetzung über Google. Chrome und Safari können die Seite auch selbst übersetzen.

Navigation

Die Symbole oben

ARS-App

Sie können sich unsere Internetseite als App auf den Startbildschirm legen – ohne Installation aus einem Store und ohne Zugriff auf Ihr Telefon.

iPhone und iPad

  1. Diese Seite in Safari öffnen.
  2. Unten auf das Teilen-Symbol tippen (Viereck mit Pfeil nach oben).
  3. „Zum Home-Bildschirm“ wählen und bestätigen.

Android

  1. Diese Seite in Chrome öffnen.
  2. Oben rechts das Menü antippen (drei Punkte).
  3. „App installieren“ oder „Zum Startbildschirm zufügen“ wählen.

Wer ein Konto hat, kann sich zusätzlich kurze Mitteilungen aufs Handy schicken lassen – etwa wenn eine Anmeldung bestätigt oder ein Antrag entschieden wurde:

Alles Verbindliche erreicht Sie weiterhin per E-Mail. App und Mitteilungen sind eine Bequemlichkeit obendrauf – wer sie nicht einrichtet, verpasst nichts.

Neues aus dem Schulleben

Die ARS-Wanderklassen starten den Burgensteig im Odenwald

Von einer alten Bruchsteinmauer aus geht der Blick über bewaldete Hänge auf einen Ort mit vielen Wohnhäusern. Drei Schüler sitzen auf der Mauerkrone und schauen ins Tal. © ARS
Blick von der Burgmauer auf Jugenheim und Bickenbach.

Die Wanderklassen 08aH und 08bH starten ihre neue Tour auf dem Burgensteig

Nachdem unsere Wanderklassen im 7. Schuljahr bereits den Main erkundet haben – von Bayern am Main entlang durch Hessen bis nach Rheinland-Pfalz – wartet nun ein neues Wanderprojekt: der Burgensteig Bergstraße im Odenwald.

Der Startschuss fiel mit der ersten Etappe von Darmstadt-Eberstadt nach Seeheim-Jugenheim. Die offizielle Etappe des Burgensteigs ist rund 13 Kilometer lang und führt unter anderem zur Burg Frankenstein und zur Burgruine Tannenberg.

Himmelsleiter statt Aufzug

Schon kurz nach dem Start wurde klar: Der Burgensteig meint es ernst. Statt gemütlich durch den Wald zu spazieren, wartete gleich zu Beginn die Himmelsleiter. Stufe für Stufe ging es bergauf – vorbei an grünen Hängen und durch den Wald in Richtung Burg Frankenstein.

Dort gab es natürlich einiges zu entdecken. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich mit der Geschichte der Burg und bearbeiteten ein Arbeitsblatt rund um Burg Frankenstein und die Burgruine Tannenberg. Lückentexte, Fragen und kreative Aufgaben sorgten dafür, dass die Wanderung nicht nur in den Beinen, sondern auch im Kopf ankam.

Die Burg Frankenstein wird bereits 1252 erstmals urkundlich erwähnt. Die Burgruine Tannenberg entstand dagegen ab etwa 1210 und wurde 1399 nach einer Belagerung zerstört.

Geschichte zum Anfassen gab es anschließend ebenfalls: An den Magnetsteinen wurde geklettert, der Barfußpfad ausprobiert und natürlich durfte auch die eine oder andere Challenge nicht fehlen.

Summen, Liegestütze und Kletten

Wer glaubt, eine Schulwanderung bestehe nur aus Laufen, hat die Rechnung ohne unsere Wanderklassen gemacht. Am Summloch wurde getestet, wer den längsten Ton herausbekommt. Sara schaffte beeindruckende 20,58 Sekunden und sicherte sich damit den Sieg bei der Summloch-Challenge.

Auch eine spontane Liegestütz-Challenge durfte nicht fehlen. Andere wiederum konzentrierten sich auf eine deutlich weniger schweißtreibende, dafür zunehmend klebrige Beschäftigung: das Sammeln von Kletten.

Aus einzelnen Kletten wurde im Laufe der Wanderung ein stattlicher Klettenball, der von Meter zu Meter größer wurde. Besonders Munir entwickelte dabei eine ganz eigene Form des Wanderschmucks: Sein Klettenball befestigte er sich kurzerhand direkt am T-Shirt.

Und dann kam die Aussicht ...

Je näher die Gruppe der Burgruine Tannenberg kam, desto häufiger wurde angehalten. Nicht etwa, weil niemand mehr laufen wollte. Zumindest nicht nur.

Denn die Aussicht über die Bergstraße und die Rheinebene war tatsächlich beeindruckend. Von den Mauern der Burgruine reicht der Blick weit ins Land. Auch die offizielle Beschreibung der Etappe hebt die Aussicht von Tannenberg Richtung Taunus und Rheinebene hervor.

Und offenbar hatte die Aussicht bei unseren Schülerinnen und Schülern einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Auf die Frage, was ihnen am besten gefallen habe, gab es jedenfalls erstaunlich wenig unterschiedliche Antworten:

„Ich fand am besten die Aussicht.“

„Ich fand die Aussicht wunderschön.“

„Ich fand am besten die Aussicht und als wir bei Frankensteins Burg waren.“

400 Höhenmeter später

Auf der Wanderung wurde gelesen, geschrieben, geklettert, gesummt, trainiert, gelacht und natürlich gewandert. Zwischendurch blieb Zeit für die Logbücher, kleine Pausen und den einen oder anderen Blick zurück auf die bereits bewältigte Strecke.

An der Burgruine Tannenberg angekommen, wurde noch einmal gemeinsam gesammelt, bevor es durch das Burgtor wieder bergab Richtung Seeheim-Jugenheim ging. Die offizielle Burgensteig-Etappe führt von Tannenberg weiter über das Stettbacher Tal bis zum Heiligenberg und endet schließlich in Jugenheim.

Am Ende waren 9,81 Kilometer und 400 Höhenmeter geschafft. Die Wanderschuhe hatten ihren Dienst getan. Wobei die Ausstattung einzelner Wanderer durchaus Fragen aufwarf. Reyad absolvierte die knapp zehn Kilometer beispielsweise in Badelatschen.

Weiterführend Links