Adolf-Reichwein-Schule Langen (Hessen) • Kreis Offenbach

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Neues aus dem Schulleben

England-Schnupperfahrt 2005

Die Reisegruppe sitzt auf den Stufen vor einem Backsteingebäude in England. © ARS

49 Schülerinnen und Schüler aus den 7. Klassen der Adolf-Reichwein-Schule in Langen unternahmen Ende März 2005 mit den Englischlehrern Stefanie Mongel und Achim Weiß eine „Schnupperfahrt“ nach Cliftonville im Südosten Englands.

Ins Leben gerufen hat die ARS die Fahrt in diesem Jahr, um den landeskundlichen Teil des Englischunterrichts noch lebendiger zu gestalten. Im Jahrgang 7 stehen im Englischbuch traditionell England und insbesondere die Hauptstadt London mit ihren Sehenswürdigkeiten im Mittelpunkt. Während der 5-tägigen Reise sollten die Schüler das alles endlich einmal direkt vor Ort erleben. Im Zentrum der Reise stand dementsprechend ein ganztägiger Ausflug nach London, bei dem es nach einem Besuch des berühmten Wachsfigurenkabinetts von Madame Tussaud ausgiebig Gelegenheit gab, die Sehenswürdigkeiten wie den Buckingham Palace, den Big Ben oder das Riesenrad London Eye bei einem gemeinsamen Stadtbummel zu erkunden.

Neben diesem Ausflug standen u.a. auch ein Besuch der Bischofsstadt Canterbury sowie des Küstenortes Broadstairs (Wohnort von Charles Dickens) auf dem Programm. Auch für eine kurze Einführung in das in England besonders beliebte Golfspiel, für eine Runde Bowling und für einen „fish and chips“-Snack blieb bei fast durchgehend angenehmem Frühlingswetter noch Zeit.

Besonders wichtig war aber der direkte Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung, denn die Schüler wohnten – in der Regel zu zweit – in von der englischen Kontaktschule „Wellesley“ ausgewählten Gastfamilien. Dort fand der eigentliche „Englischunterricht“ in diesen Tagen statt, bei den Unterhaltungen während der Mahlzeiten oder auch beim abendlichen gemeinsamen Fernsehen. Die meisten Schüler waren überrascht, wie gut sie ihre Englischkenntnisse nach ca. 2½ Jahren Schul-Englisch bereits anwenden konnten und wie schnell sich Gespräche in der Fremdsprache entwickelten.

Auf der Rückfahrt im bequemen Reisebus bedauerten viele, dass sie nicht noch ein paar Tage länger bei ihrer Gastfamilie wohnen durften und fast alle äußerten die Absicht, wenn möglich im nächsten Jahr wieder nach England kommen zu wollen.

A.Weiß