Adolf-Reichwein-Schule Langen (Hessen) • Kreis Offenbach

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Neues aus dem Schulleben

Förderstufenspiel 2004

Am Donnerstag, den 29.01.2004, veranstaltete die Adolf-Reichwein-Schule zum vierten Mal für die Jahrgänge 5 und 6 das Förderstufenspiel.

Es begann vor vier Jahren, als gerade das Harry-Potter-Fieber um sich griff und zwei Lehrkräfte der Adolf-Reichwein-Schule diese Erscheinung nutzten und ein Spiel entwickelten, das den Schülerinnen und Schülern der Förderstufe Lust am Lesen machen sollte. An rund einem Dutzend Stationen mit Schwerpunkten aus verschiedenen Schulfächern bewiesen die Schüler, dass sie hoffnungsvolle Zauberlehrlinge sind. Ein Jahr später wurde analog dazu eine Veranstaltung zum Thema „Emil und die Detektive“ und dem Autor dieses Romans, Erich Kästner, durchgeführt.

Im vergangenen Jahr stellten der Förderstufenleiter der Reichwein-Schule, T. Lampert, und Dr. Engelken das Förderstufenspiel unter das Thema „Märchen“. Brachte das eine Jahr junge Detektive hervor, das andere wiederum moderne Märchenspezialisten, so ging es in diesem Jahr um Tiere.

Etwa die Hälfte des Kollegiums hatte sich etwas einfallen lassen, so dass 13 Stationen zur Verfügung standen, an denen die Förderstufenschüler ihre Geschicklichkeit, ihre Fantasie, sowie ihre künstlerischen, sprachlichen und spielerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen konnten.

Die Schüler sollten Tiere in russischer Sprache entziffern und ein Kreuzworträtsel lösen, mussten aber auch aufgrund einer Bilder-Safari seltenere Tiere benennen. Das Fach Biologie konzentrierte sich auf kleine und große Katzen, während an einer anderen Station die Überreste in Schädelform untersucht wurden. Spielerisch ging es zu, als die Schüler ein Tierquartett spielten, oder in Montagsmaler-Sitte Tiere zeichneten und errieten.

Auch das Reich der Fabeln wurde betreten, indem die Schüler sowohl einen so genannten „Wolpertinger“, ein aus mehreren Tieren zusammengesetztes Tier, bearbeiteten als auch selbst an einem Fabelbuch schrieben. In der Turnhalle sowie in einem Klassenraum verwandelten sich die Schüler in Tiere und ahmten ihre Bewegungsart nach. Während die Schüler sich im Computerraum der Schule mit Hilfe des Internets auf die Wissensjagd nach Tieren machten, bekamen im Musikraum auch die Schülerohren etwas zu tun.

Dort lauschte man arktischen Pinguinen, Seekühen unter Wasser, schmatzenden Geräuschen aus einem Bienenstock und Vogelgeschrei aus dem südamerikanischen Urwald, wenn man in der Lage war, es erkennend zu hören.

Für die erfolgreichen Teilnahme an allen Stationen erhalten die Schüler das „REIWEI-Tierdiplom