Adolf-Reichwein-Schule Langen (Hessen) • Kreis Offenbach

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Neues aus dem Schulleben

Heidebiotop und Sandmagerrasen

Ein Lastwagen kippt Sand für das Heidebiotop ab, davor sitzen die beteiligten Kinder. © ARS

Die Heiden und Sandmagerrasen wachsen auf Flugsand, der zu Binnendünen aufgeweht wurde.

Diese Binnendünen entstanden während der letzten Eiszeit.

Es sind wasserdurchlässige, trockene und sommerwarme Standorte, die arm an Nährstoffen sind.

Erst in den letzten Jahren erkennt man die Notwendigkeit des Schutzes dieser trockenen Biotope.

Typische Pflanzen sind Silbergras, Grasnelke, Schafschwingel, Besenheide.

Bei der Gestaltung des Heide- und Sandmagerrasenbiotops schaffen wir durch Aufschütten groben Schotters zuerst einen wasserdurchlässigen Untergrund.

Der Schotter wird verteilt. Dabei wird die spätere Gestalt der nachgebildeten Düne bereits grob ausgeformt.

Zur Gestaltung der Düne verwenden wir weißen, nährstoffarmen Sand aus einer Kiesgrube in der Gegend von Geinsheim.

Der Sand wird gleichmäßig über den Schotter verteilt. Dabei wird die Form der Düne endgültig herausgearbeitet.

Die Ränder der Düne werden sowohl an das bereits bestehenden Feuchtbiotop als auch an das Trockenbiotop angepasst.

Die Bepflanzung des Heide- und Magerrasenbiotops beginnt. Dabei werden die typischen Pflanzen Silbergras, Grasnelke, Schafschwingel und Besenheide verwendet. Zur Auflockerung werden zusätzlich zwei Wacholdersträucher, als typischen Heidepflanzen, gepflanzt, die in unmittelbarer Nachbarschaft zur Besenheide stehen.

Die Bepflanzung der Düne ist abgeschlossen. Der Oberfläche wird endgültig geglättet und nicht mehr betreten.

Das Feuchtbiotop, das Trockenbiotop mit Trockensteinmauer und das Heide-Sandmagerrasenbiotop erhalten eine gemeinsame Umfriedung.

H.Gischas/D.Holzmann