Adolf-Reichwein-Schule Langen (Hessen) • Kreis Offenbach

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Neues aus dem Schulleben

Schüler experimentieren mit Schülern

Schulförderung der Firma Merck ermöglicht die Förderung von Begabungen an der Adolf-Reichwein-Schule

Im Rahmen der Begabtenförderung möchte die Adolf-Reichwein-Schule die verschiedenen und oft verborgenen Begabungen ihrer Schüler entdecken und fördern.

Denn so vielfältig unsere Schüler sind, so vielfältig sind auch ihre Begabungen. Ein erstes Projekt, das in diesem Schuljahr begonnen hat, legt den Schwerpunkt auf die Naturwissenschaften mit Blickrichtung auf den Übergang in duale naturwissenschaftliche Bildungsberufe.

Da die meisten Schüler durch den Schulalltag in Verbindung mit Nachmittagsunterricht sehr beansprucht sind, wollten wir eine Möglichkeit finden Angebote für Begabte mit dem Schulalltag zu vereinen. Hierfür haben wir den Kurs Naturwissenschaften erleben in den Wahl-pflichtunterricht (WPU) aufgenommen. Dieser ist in der regulären Stundentafel enthalten, dadurch entsteht für die Schüler kein zusätzlicher Unterricht.

Die Zusammensetzung dieses WPU- Kurses unterscheidet sich jedoch durch die jahrgangs- und schulformübergreifende Einwahl der Schüler.

So kann zum Beispiel Alexander aus der 10. Realschulklasse, der sich für eine Ausbildung als Chemielaborant beworben hat, genauso daran teilnehmen wie ein Schüler der 8. Gymnasialklasse, der bereits Ferienkurse für chemische Experimente an der Universität besucht.

Wir verstehen unter der Förderung von Begabungen keine Eliteförderung, sondern wir wollen Interessen und Neigungen stärken und ausbauen sowie bei der Berufsorientierung helfen.

Aufgabe des Kurses ist es eine naturwissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Schüler der 5. Klassen zu planen. Hierfür müssen die Schüler des WPU-Kurses selbständig Experimente zu den Themen Wasser, Luft und Elektrizität auswählen, ausprobieren und den Mitschülern vorstellen. In gemeinsamen Diskussionen wird eine Auswahl an Versuchen getroffen.

Dieses Projekt stieß auf außerordentlich große Resonanz im Bereich der Schulförderung der

Fa. Merck. Mit speziellen Schutzbrillen, Schutzkitteln und vor allem Materialien unterstützte uns vor allem Frau Dr. Jansen.

Ohne diese Förderung durch die Firma Merck wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen. Für die Zukunft ist angedacht auch in anderen Bereichen wie Sprache, Literatur, EDV ähnliche Konzepte anzubieten.

Auch bei den Schülern der 5. Klassen kam das Projekt außerordentlich gut an. Die Nachfrage war so groß, dass der Kurs ein zweites Mal angeboten werden musste.

Auf dem Foto sehen sie die jungen Forscher wie sie ihre Schutzbrillen und Kitteln ausprobieren von links nach rechts Vorne: Ron Ndruszeit, Shajan Tarakhashi, Phillipp Reinwarth, Rahmatulla, Jonas Reinwarth.