Außer dem Kirchenschiff sind die riesigen Fensterflächen (6500qm) der Kathedrale noch ein großer Blickfang. Diese wurden vom 13. bis zum 20. Jahrhundert von Künstlern wie Hermann von Münster, Jacques Villon, Roger Bissière und Marc Chagall geschaffen und stellen Situationen aus der Bibel dar.
Die Kathedrale Saint Etienne ist auch noch von anderen bemerkenswerten Gebäuden, wie dem Hôtel de Ville (Rathaus) und den Museen La Cour dOr umgeben. Direkt vor der Kathedrale befindet sich der Place dArmes (ein Bauwerk aus dem 17. bis 18. Jahrhundert), auf dem unser Gruppenfoto entstand.
Andere Orte, die wir auf unserem Weg durch die Stadt besichtigten, sind z.B. das Palais de Justice (ein Justizpalast, der ursprünglich für den Militärgouveneur gebaut wurde), der Park Esplanade, die Kirche St. Pierre aux Nonnains (die älteste Kirche Frankreichs aus dem 4. Jahrhundert), das Arsenal (ein Auditorium, das wegen seiner Eleganz zu den schönsten Konzertsälen Europas gehört), die Chapelle de Templiers (Templerkapelle), die Kirche Saint Martin und das Centre de Saint Jacques. Obwohl wir uns nicht alles bis ins kleinste Detail ansehen konnten, war es doch sehr beeindruckend und aufschlussreich.
Nachdem wir die Stadt mit Hilfe der Rallye erkundet hatten, gönnten wir uns eine Stunde Mittagspause. So bekamen wir die Chance die Stadt Metz noch ein bisschen näher kennen zu lernen und unsere Französischkenntnisse unter Beweis zu stellen.
Danach ging es weiter nach Forbach. Dort besichtigten wir eine stillgelegte Zeche, die aber mittlerweile zu einem Museum umgestaltet wurde.
Wir nahmen in kleinen Gruppen an Führungen teil, die durch ehemalige Bergleute geleitet wurden. Besonders interessant war dabei die technische Zentrale der Zeche, von der aus alles geregelt wurde.
Am Schluss gingen wir in einen nachgebauten Bergstollen und konnten uns so in die Lage eines Bergmannes hineinversetzen.
Nun stand uns nur noch die Heimfahrt ( drei Stunden) bevor und dann endete unser Ausflug auch leider schon. Im Großen und Ganzen war es ein gelungener Tag, da wir die Möglichkeit hatten ein französische Stadt zu erkunden und unsere Französischkenntnisse einmal richtig zu testen.
U. Schaffer