Service
Lernen mit iPads
Wie gehen Sie mit Ablenkung und Mediensucht um?
In der Schule wird durch klare Regeln und pädagogische Maßnahmen umgegangen, Zuhause durch die Unterstützung der Eltern. Wir erklären den Schüler auch aktiv die Gefahren die mit den Medien verbunden sind.
Lernen die Kinder auch den kritischen Umgang mit Medien?
Ja, die Medienkompetenz ist fest im Unterricht verankert und wird von unserer Schule sehr ernst genommen. Zum Beispiel werden den Schülern im Untericht die wichtigesten Sachen über Quellenkritik, Fake News, Datenschutz und Urheberrecht vermittelt.
Wie schützen Sie die Kinder vor Online-Gefahren?
Das WLAN, mit dem die iPads während der Schulzeit verbunden sind, ist gefiltert und Gefahren werden im Unterricht thematisiert. Bei uns in der Schule haben wir die "Digitalen Helden", diese informieren die Schüler über Gefahren. Natürlich haben auch die Eltern die Aufgabe, die Bildschirmzeit und Jugendschutzfilter zu steuern.
Gibt es Vergleichswerte zu anderen Schulen?
Ja, das iPad-Modell wird in Hessen und bundesweit erfolgreich praktiziert. Die ARS ist als „Digitale Schule“ zertifiziert.
Wie passt das ins Konzept der Digitalen Schule Hessen?
Sehr gut: Wir erfüllen die Kriterien für digitale Infrastruktur, didaktische Konzepte und Lehrerfortbildung.
Bleibt das iPad in höheren Klassen verpflichtend?
Ja, wer sich für die iPad-Klasse entschieden hat, arbeitet bis zum Abschluss damit.
Werden die Schüler im Unterricht gefilmt oder aufgenommen?
Die Schüler und Schülerinnen dürfen NICHT ohne Einwilligungen der Eltern aufgenommen oder gefilmt werden. Wenn mal etwas anstehen sollte, wo von Schüler/innen Ton- oder Videoaufnahmen aufgenommen werden sollten, geht dies ausschließlich NUR wenn die Eltern zugestimmt haben.
Wie ist sichergestellt, dass keine privaten Daten abfließen?
Wir arbeiten ausschließlich mit geprüften, datenschutzkonformen Apps (alle Apps, die benötigt werden, finden sie unter Punkt 7b: https://www.ars-langen.de/index.php/lernen-und-erleben/lernen-mit-ipads). Keine Cloud- Lösungen außerhalb der EU.
Haben Sie Tipps für familieninterne Regeln?
Ja: Abends gemeinsame Ladestation außerhalb des Schlafzimmers, keine Geräte beim Essen, wöchentlicher Blick in die Bildschirmzeit-Statistik.
Was mache ich, wenn mein Kind ständig am iPad hängt?
Regeln konsequent durchsetzen, gemeinsam Bildschirmzeit auswerten, ggf. Unterstützung durch Schule oder Beratungsstellen suchen.
Wie kann ich die Bildschirmzeit konkret einrichten?
Unter „Einstellungen – Bildschirmzeit“ können Sie Limits für Apps, Downtime (z. B. 20–7 Uhr) und Altersfreigaben festlegen. Wichtig: eigenen Eltern-Code setzen.
Wie viel Freizeit-Nutzung ist aus Ihrer Sicht noch in Ordnung?
Faustregel: Unter der Woche 1–2 h Freizeit-Screenzeit ist ausreichend. Wichtig sind feste Grenzen, ausreichend Schlaf und Bewegung.
Wer hilft uns bei technischen Problemen?
Bei kleineren Problemen wie zum Beispiel ein Problem mit Apps oder anderem, können wir diese zusammen mit den zuständigen Lehrern (Andreas Wolf und Anne Gasteyer) intern lösen. Wenn es Probleme mit der Hardware gibt, müssen diese mit einem Fachhändler besprochen und geklärt werden. Das Selbe gillt für Garantiefragen oder Ähnliches, da diese hier nicht gelöst werden können.
Kontaktdaten der zuständigen Lehrer:
Welche Rolle spielt KI (z. B. ChatGPT)?
KI ist Thema im Unterricht, aber nicht zum Mogeln. Wir wollen, dass die Schüler lernen, Chancen und Grenzen verantwortungsvoll einzuschätzen.
Wie stellen Sie sicher, dass die Schüler nicht nur zocken oder chatten?
Es gibt klare Regeln: iPads bleiben zu, bis die Lehrkraft sie freigibt. Bei Missbrauch greifen pädagogische Maßnahmen.
Welche Apps müssen installiert werden und sind die alle kostenlos?
Alle Apps, die benötigt werden, finden Sie hier unter Punkt 7b: https://www.ars-langen.de/index.php/lernen-und-erleben/lernen-mit-ipads
Diese Apps müssen neben den vorinstallierten Apps zum Arbeiten in der Schule installiert werden und sind alle kostenlos. Eine zusätzliche Gebühr fällt nicht an.
Warum hat die ARS kein Mobile-Device-Management (MDM)?
Wir setzen bewusst nicht auf ein strenges MDM. Wir wollen, dass die Schüler lernen, verantwortlich mit ihrem Gerät umzugehen. Wenn es doch Probleme gibt, soll der Schüler/die Schülerin eigenständig auf die Lehrer zugehen.
Wie oft und in welchen Fächern werden die iPads wirklich eingesetzt?
Das entscheiden die Lehrkräfte. In vielen Fächern ist das iPad fest integriert, aber es gibt weiterhin Phasen mit Büchern, Heften und Tafelarbeit.
Bleibt genug Zeit für klassisches Lernen?
Ja. Wir arbeiten hybrid: digital, wo es sinnvoll ist, und analog, wo es besser passt.
Was, wenn das iPad kaputt oder verloren geht?
Die Verantwortung der Geräte liegt bei den Familien, d.h. wenn ein iPad kaputtgeht oder verloren geht, muss die Schule dieses nicht bezahlen. Es ist allerdings sehr empfehlenswert eine Versicherung oder eine Garantieverlängerung für das iPad abzuschliessen, da in der Schule schnell mal ein Unfall passieren kann.
Was, wenn wir uns das iPad finanziell nicht leisten können?
Es gibt Möglichkeiten zur Unterstützung, z.B. über Ratenkauf, Sozialfonds oder den Förderverein. Bitte sprechen Sie uns rechtzeitig an- niemand soll wegen der Finanzen ausgeschlossen sein.
Kann mein Kind sein eigenes, älteres iPad nutzen?
Ja, aber nur wenn es die technischen Mindestanforderungen erfüllt. Erfahrungsgemäß stoßen ältere Geräte schnell an Grenzen (kein Update mehr, Akku schwach, Speicher zu klein).
Kann jedes Kind in die iPad-Klasse gehen?
Grundsätzlich kann jedes Kind für eine iPad-Klasse angemeldet werden. Vorab sollten die Eltern jedoch überlegen, ob der Besuch einer iPad-Klasse für ihr Kind sinnvoll ist.
Wenn es beispielsweise zuhause oft Diskussionen und Streitigkeiten in Bezug auf die Handy-Nutzungszeiten gibt und das Kind permanent am Handy hängt, sollte die Anmeldung für eine iPad-Klasse nochmal überdacht werden.
Zuhause sollte es entsprechende Regeln geben und die Bildschirmzeit des Kindes muss überwacht werden.
Weiterführende Links:
Müssen wir das iPad selbst kaufen?
Ja, das Apple iPad und das Zubehör (siehe Anschaffung des iPads (öffnet in neuem Fenster)) müssen selbst angeschafft werden.
Gibt es genug Plätze in den iPad-Klassen?
Die Klassenbildung erfolgt nach Anmeldezahlen. Sollten die Anmeldezahlen für die iPad-Klassen die Kapazitäten überschreiten, werden wir gegebenenfalls eine Auswahl treffen müssen. Sollte dies der Fall sein, werden Sie von uns vorher informiert.
Wie viele iPad-Klassen wird es im 7. Jahrgang geben?
Die Anzahl der neuen iPad-Klassen im 7. Jahrgang hängt mit den Anmeldezahlen zusammen. Im Gymnasialzweig rechnen wir mit zwei bis drei Klassen und im Realschulzweig mit einer iPad-Klasse. Im Hauptschulzweig ist momentan die Nachfrage zu gering um eine iPad-Klasse zu bilden.
Muss mein Kind in eine iPad-Klasse?
Nein, dies ist ein freiwilliges Angebot.