Adolf-Reichwein-Schule Langen (Hessen) • Kreis Offenbach

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Neues aus dem Schulleben

Förderstufenspiel 2001: Emil und die Detektive

Kinder stehen an einer Glaswand und heften Zettel an eine Stellwand. © ARS

Förderstufenspiel 2001

Emil und die Detektive lösen jeden Fall

Das Förderstufenspiel wurde auf Initiative von Dr. K. Engelken und G. Schürrlein vor Weihnachten zum zweiten Mal durchgeführt. Während im letzten Jahr das Thema "Harry Potter" und Zauberei das Motto des Spiels bildete, standen dieses Jahr "Emil und die Detektive" im Vordergrund, da eine Verfilmung des Buches von Erich Kästner gerade in den Kinos gezeigt worden war. An dem Spiel waren alle Schüler der 5. und 6. Klassen beteiligt, das sind insgesamt 231 Schülerinnen und Schüler.

Die Schüler mussten elf Spielstationen absolvieren, an denen sie ihr detektivisches Können unter Beweis stellten. Es handelte sich um ganz unterschiedliche Trainingsaufgaben; es gab Rechenaufgaben, chemische Versuche und Kombinationsaufgaben. Die Kinder mussten schätzen, wie viele der von der 6dF hergestellten Keramikanhänger den Weihnachtsbaum verzierten; sie mussten aber auch mit dem Einrad fahren können und damit die Fähigkeit, einen Verdächtigen verfolgen zu können, demonstrieren. Die Förderstufenschüler lernten auch etwas über die Biographie von Erich Kästner, indem sie die kleine Fotoausstellung besuchten, die zu diesem Zweck zusammengestellt worden war. Dort konnten sie unter anderem entdecken, dass Kästner ein ziemlicher Musterschüler war, dessen Zeugnis bereits in der zweiten Klasse fast nur aus Einsen bestand.

Das Hauptmotiv für uns, dieses Spiel durchzuführen, besteht in der Leseförderung. Die Kinder sollen neugierig auf das Lesen und in diesem besonderen Fall auf Kästners Kinder- und Jugendbücher gemacht werden. In unserer Schülerbücherei haben wir eine Gesamtausgabe der Werke des Autors.

Da manche Trainingsaufgaben nicht einzeln, sondern in Gruppen zu lösen waren, sollte mit dem Spiel auch der Teamgeist der Schüler gefördert werden. Außerdem ging es uns auch darum, den Schülern vor Weihnachten eine besondere Möglichkeit zu bieten, sich spielerisch untereinander zu messen.

Dr. K. Engelken