Adolf-Reichwein-Schule Langen (Hessen) • Kreis Offenbach

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Neues aus dem Schulleben

Vorbildliches Konzept zu Berufsorientierung

Reichwein-Schule gewinnt bei IHK-Wettbewerb zweiten Preis

Freude in der Adolf-Reichwein-Schule: Beim von der Industrie- und Handelskammer Offenbach erstmals ausgeschriebenen Wettbewerb ,,Wirtschaftswissen in die Schulen“ reihte sich in die ARS auf Anhieb in die Siegerliste ein. Das Konzept des Schülerbüros brachte der kooperativen Gesamtschule den mit 3000 Euro dotierten zweiten Preis ein. Mit der Auszeichnung werde ,,herausragendes Engagement“ im Übergang von der Schule in den Beruf honoriert sagte IHK-Präsident Alfred Clouth. Mit dem Regionalen Praktikums-Informationsbüro (Repi) hat die ARS das Rad nicht neu erfunden. Die Langener haben das Modell, das Jugendliche bei der Suche und Vermittlung von Praktikums und Ausbildungsplätzen hilft, aber Zug um Zug ausgebaut und den ,,Marktbedürfnissen“ angepasst, wie es der Pädagogische Leiter Norbert Köppen beschreibt. So bietet das Büro einen Bewerberservice. ,,Wir haben Musterlebensläufe, die die Schüler von uns bekommen können oder die wir zusammen mit ihnen erstellen“, erläutert Neuntklässler Stefan Seib-Melk. Zudem verfügt das selbst verwaltete Schülerbüro über ein Ausbildungsplatzkataster, das permanent aktualisiert wird. Das Repi ist freilich nur einer von zahlreichen Bausteinen im Berufsorientierungskonzept der Reichwein-Schule. ,,Wir nehmen alle Möglichkeiten wahr, die vom Gesetzgeber initiiert und fast alle, die von Betrieben, Kammern, Institutionen und Verbänden angeboten werden, um den Übergang von der Schule in den Beruf in allen Schulformen und Schulstufen zu verankern“, skizziert Köppen das Erfolgsrezept. Schon ab Jahrgangsstufe fünf nähern sich die Schüler der Arbeitswelt in kleinen Schritten. Kooperationen mit Unternehmen, praxisorientierter Wahlpflichtunterricht, feste Praxistage, Schub-Klassen oder der Besuch von Ausbildungsmessen sind wichtige Eckpfeiler.