Adolf-Reichwein-Schule Langen (Hessen) • Kreis Offenbach

Diese Seite übersetzen

Automatische Übersetzung über Google. Chrome und Safari können die Seite auch selbst übersetzen.

Navigation

Neues aus dem Schulleben

SchuB: erster Ausbildungsvertrag unterschrieben

Paul siegt in dem Wettbewerb wer den 1. Ausbildungsplatz erhält

Das Projekt SchuB (Arbeiten in Schule und Betrieb), das es seit 2007 an der Adolf-Reichwein-Schule in Langen gibt, nähert sich seinem erfolgreichen Ende.

Das Besondere dieser Klasse ist der Praxisbezug. Zweimal in der Woche gehen die Schülerinnen und Schüler, die nach sieben Schulbesuchsjahren aus der Haupt- oder Realschule in die Klasse kommen in einen Betrieb um dort ihre Chancen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen zu verbessern. Zusätzlich bereiten sie sich wie alle anderen Hauptschüler auch auf ihren Abschluss vor.

Am 12.05. unterschrieb der erste Schüler dieser Klasse seinen Ausbildungsvertrag. Paul, der schon ein Praktikum als Kaufmann im Einzelhandel und eines als Konstruktionsmechaniker absolviert hat ist und seit Beginn des Schuljahres, als Elektroniker - Energie- und Gebäudetechnik , bei der Firma Thuy in Dreieich ist, hat sein Ziel erreicht. Obwohl der junge Mann zurzeit noch mitten im Prüfungsstress der Hauptschulabschlussprüfungen steckt hat er seinen Ausbildungsvertrag schon in der Tasche. In einem Beruf, in dem überwiegend Realschüler eingestellt werden hat er es geschafft zu überzeugen.

Herr Peter Thuy, Geschäftsführer des Unternehmens Elektro Thuy betont, dass das Konzept der SchuB Klasse eine tolle Sache sei. Er als Firmeninhaber hat die Möglichkeit sich seinen zukünftigen Auszubildenden über einen längeren Zeitraum anzuschauen und zu beurteilen.

Das Schulpraktikum von zwei oder drei Wochen sei viel zu kurz, um sich ein umfassendes Bild von einem Jugendlichen zu machen, so Herr Thuy. Er begrüßt, nach anfänglicher Skepsis, den Praxistag und die SchuB Klasse an der Adolf-Reichwein-Schule, da dieses Modell intensiver und zielgerichteter an der Zusammenführung von Ausbildungsplatzsuchendem Schüler ausbildenden Betrieb arbeitet. Auch wenn die Schüler nicht immer die gewünschten Zeugnisse mitbringen, zeigt sich in einem solchen Langzeitpraktikum der Wille, die Motivation und ob der Bewerber der Richtige für das Unternehmen ist.

In der Klasse in der zurzeit 13 Schüler sind ist Paul der Erste aber nicht der Einzige, der einen Ausbildungsplatz bekommen wird. Er hat das Rennen gegen seine vier Mitschüler die auch kurz davor stehen ihren Vertrag zu unterschreiben gewonnen.

Sirkko Sekui

Vorne von links nach rechts: Paul S. ,Schüler; Peter Thuy, Firmeninhaber;

Stehend von links nach rechts: Michael Häfner, Klassenlehrer; Sirkko Sekui, Dipl.-Sozialpädagogin; Norbert Köppen, Pädagogischer Leiter