eine Szene  aus dem Stück Mission Impossible
eine Szene aus dem Stück Mission Impossible

ARS goes „Around the World“

Am 12. Mai fand um 18.30 Uhr die Premiere der Theaterstücke „Mission Impossible“ und „A Knife in the Back“ der Theatergruppen der Adolf-Reichwein-Schule in der Langener Stadthalle statt. Das diesjährige Motto beider Inszenierungen lautete „Around the World“.

Das Stück „Mission Impossible“ unter der Leitung von Johannes Korsch entführte die Zuschauer auf eine Agentenmission nach Frankreich, Spanien, Russland und in die USA. Dabei verfolgten sie das turbulente Leben der beiden Schwestern Zoe, gespielt von Hannah Rau und Sara Kashfi Ashtiani, sowie Regina, gespielt von Sophie Rangwich, Ronja Graf und Evelina Nowikow, deren Leben sich während ihrer Kindheit durch ein schweres Unglück auf einem Rummelplatz für immer verändert. Sie verlieren ihre Eltern und gelangen als Waisen in ein Bootcamp, in dem sie zu rivalisierenden Agentinnen ausgebildet werden. Scheinbar überlebt Regina den harten Konkurrenzkampf nicht. Tragisch stirbt sie, während beide Schwestern im Wettstreit versuchen, den Gipfel eines Berges zu erklimmen. Zoe führt ihr Leben ohne ihre Schwester als Agentin fort und verliebt sich in den Agenten Timothey, gespielt von Linus Wekenborg. Doch das war noch nicht das Ende des Stücks. Natürlich kommt es zu einem – leider nicht glücklich endenden – Wiedersehen der beiden Schwestern, und auch die Liebe zwischen Zoe und Timothey wird auf eine harte Zerreißprobe gestellt. Während des kurzweiligen und ereignisreichen Stücks wurden kulinarische Kostproben aus den Ländern, durch die die Agenten reisten, an das Publikum gereicht. Unvergesslich bleibt den Zuschauern das Stück auch durch die tollen Tanzvorführungen zwischen den einzelnen Szenen.

Johannes Korsch ist es mit seiner diesjährigen Inszenierung gelungen, vier Theatergruppen mit insgesamt 90 Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgängen 5 bis 10 in einem Stück zu vereinen. Für die Idee des Stücks ließ er sich von den Agentenfilmen „Mission Impossible“, „James Bond“ und „Lupin“ inspirieren. Geschrieben wurde das Stück von Johannes Korsch sowie den Schülerinnen Evelina Nowikow und Lene Hack. Bei der PowerPoint-Präsentation für das Bühnenbild und dem Schneiden der Filme, die während des Stücks auf der Leinwand eingespielt wurden, wurde er von Emil Hülsen, Afzaneh Alizada und Klara Jurjevic unterstützt.

Auch das Stück „A Knife in the Back“, gespielt von Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgängen 5 und 6 unter der Leitung von Stefanie Gaida, war ein voller Erfolg. Das Besondere war, dass das Stück auf Englisch gespielt wurde. Selbstverständlich befand sich der Haupthandlungsort somit auch in England, in einer vornehmen Gegend. Dort wurde der Hausherr Dr. Goldman, gespielt von Meryem Özkan, hinterrücks mit einem Messer erstochen. Nach und nach wurden die Motive der einzelnen Familienmitglieder rückblickend in verschiedenen Szenen dargestellt. Das Publikum hatte die Aufgabe, Detektivin Blake, gespielt von Xenia Oberhettinger, am Ende beim Lösen des Falls zu unterstützen. Zusätzlich leitete Assad Chaprehari als Moderator durch das Stück. So hatten der Sohn von Dr. Goldman, great desdeña gespielt von Lilian Hamad, die Tochter Jil, gespielt von Jasveen Singh, Dr. Goldmans Ehefrau, gespielt von Isabelle Preiß, die Haushälterin, gespielt von Ilaria Pietroluongo, und die Köchin, gespielt von Finja Götte, jeweils ihre Motive.

Die Schülerinnen aus dem Jahrgang 5 folgten als Spurensicherung jeder Spur, spielten die Mitarbeiter eines bekannten amerikanischen Fast-Food-Restaurants und traten als Internatsmädchen auf einer Party in Jils Internat auf.

Am Ende überraschten die Polizisten, gespielt von Jacob Maas, Schahjan Amini und Lukas Scholl, das Publikum, als sie Detektivin Blake festnahmen, da sie keine Detektivin, sondern eine Entflohene aus einer Sicherungsverwahrung war.

Doch auch sie war nicht die Mörderin. Dieses Mal war es nicht der Gärtner, sondern die Köchin Mrs. Thorn, gespielt von Finja Götte, die am Ende des Stücks ihr Messer wetzte und das Stück mit dem Satz „Who is next?“ beendete.

Nicht nur Stefanie Gaida war beeindruckt von der beeindruckenden schauspielerischen Leistung und der sehr guten Aussprache ihrer jungen Schülerinnen und Schüler, auch das Publikum würdigte das Stück mit tosenden Applaus.

Zum Erfolg des Abends sowie der Schulaufführungen am 13. Mai trug auch das Technikteam, bestehend aus Emil Hülsen und Moritz Götz, bei. Sie übernahmen bei allen Aufführungen die Licht- und Tonsteuerung, dabei wurde sie teilweise von Afsaneh Alizada, Klara Jurjevic und Evelina Nowikow unterstützt.

Der Schulleiter, Michael Becker, der ARS war stolz auf die hervoragenden schauspielerischen Leitstungen seiner Schülerinnen und Schüler.

Das Foto zeigt eine Szene aus dem Stück Mission Impossible und wurde von Evgeniy Markov aufgenommen.


Mila Ehrenberg

Zuletzt bearbeitet von Mila Ehrenberg

Ich bin seit 2021 Schülerin an der Adolf-Reichwein-Schule. Aktuell gehe ich in die 9. Klasse im gymnasialen Zweig und bin seit diesem Schuljahr im WPU-Kurs "Homepage". Auf dieser Website bin ich zuständig für das Einstellen und Überarbeiten von Beiträgen. In meiner Freizeit mache ich gerne Sport, bin kreativ oder beschäftige mich mit meinem Hund.

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