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Adolf-Reichwein-Schule

Kooperative Gesamtschule
mit gymnasialen Eingangsklassen

Die MiniMINT`s mit ihrem Weihnachtsbaum
Die MiniMINT`s mit ihrem Weihnachtsbaum

Physik zum Anfassen: MiniMINTs lassen Weihnachtsbaum leuchten

Die MiniMINT`s sind an Naturwissenschaften interessierte Schülerinnen und Schüler, die in einem speziell eingerichteten Wahlpflichtkurs in den Jahrgängen 5 und 6 des gymnasialen Zweiges der Adolf-Reichwein-Schule jede Woche für zwei Stunden in die Welt der naturwissenschaftlichen Phänomene eintauchen, diese erkunden, beleuchten und anschließend verstehen.

„Donnerwetter!“ „Wow!“ Leider ist Napoleons genaue Reaktion auf das Erlebte nicht überliefert. Gemeint ist nicht etwa der Moment, in dem er gerade ein unglaublich tolles Weihnachtsgeschenk ausgepackt hat, sondern der Moment, in dem er vom italienischen Physiker Alessandro Volta vor der Akademie der Wissenschaften in Paris im Jahre 1801 dessen Voltasäule, die Mutter aller Batterien, gerade vorgeführt bekam. Sicher ist jedoch, dass Napoleon ziemlich begeistert gewesen sein muss, denn zum Dank machte er Volta immerhin zum Grafen und Senator des von ihm besetzten Italiens.

Auf Voltas Spuren begaben sich in der Adventszeit die Schülerinnen und Schüler der MiniMINT-Gruppe von Herrn Marc Oettinghaus im Jahrgang 6 der Adolf-Reichwein-Schule in Langen. Ziel der in Anlehnung an die Voltasäule selbstgebauten Batterien war es, einen kleinen Weihnachtsbaum mit leuchtenden LEDs zu schmücken. Zugegeben, die Leuchtkraft der LEDs hielt sich batteriebedingt in Grenzen, doch die Erfahrung, dass aus ein paar 5-Cent-Münzen, verzinkten Karosseriescheiben, einem Bierdeckel und etwas Zitronensäure elektrische Energie gewonnen werden kann, das hat dann doch viele erstaunt und entzückt.

Entzückend finden viele Schülerinnen und Schüler der 6 Gymnasialklassen auch die zehn neuen Raspberry Pis in ihren weiß-pinken Gehäusen, die aktuell Frau Stefanie Zeidler-Grzechca und Herr Malte Reichel in den beiden Parallelkursen einsetzen. Die Besonderheit dieser Mini-Computer liegt darin, dass sie über eine Pin-Leiste verfügen, bei der die einzelnen Pins programmiert werden können, so dass der Mini-Computer mit der „Außenwelt“ kommunizieren kann, also z.B. mit LEDs, Schaltern und Sensoren. Die Schülerinnen und Schüler lernen damit z.B. mit Hilfe einer LED ihren Namen zu morsen sowie ihre eigene Reaktionszeit zu messen, um damit ihren ganz persönlichen Reaktionsweg beim Bremsen eines Autos zu berechnen. Ziel dieses Projekts ist es, die Schülerinnen und Schüler erste Erfahrungen im zukunftsträchtigen Feld des Physical Computing sammeln zu lassen, dadurch logisches Denken zu fördern und sie, ganz so wie es Volta 1801 mit Napoleon gelang, für Technik zu begeistern.


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Mila Ehrenberg

Ich bin seit 2021 Schülerin an der Adolf-Reichwein-Schule. Aktuell gehe ich in die 9. Klasse im gymnasialen Zweig und bin seit diesem Schuljahr im WPU-Kurs "Homepage". Auf dieser Website bin ich zuständig für das Einstellen und Überarbeiten von Beiträgen. In meiner Freizeit mache ich gerne Sport, bin kreativ oder beschäftige mich mit meinem Hund.