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Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kollegin- nen und Kollegen, liebe Eltern, liebe Leserinnen und Leser, endlich ist es wieder soweit! Nach drei Jahren der Pause können wir die aktuelle Ausgabe der Schulzeitung KlARSicht in unseren Händen halten.
Mein Dank richtet sich an die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtunterrichtskurses „KlARSicht“, an Frau Hackel und an Herrn Wolf, die während des Schuljahres 2022/2023 an der Erstellung dieser Ausgabe gearbeitet haben. Das Schuljahr 2022/2023 war für die Schulgemeinde ein ganz besonderes „normales“ Schuljahr. Denn in diesem Schuljahr gab es keine Einschränkungen mehr durch die Corona Pandemie.
Unsere Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 6. und 10. fuhren im Oktober 2022 auf Klassen- fahrten, der Spanienaustausch konnte durchgeführt werden und auch die Wintersportwoche im Jahrgang 8 führte die Schülerschaft ins winterliche Südtirol.
Im Mai 2023 stand für unsere Latein- schülerinnen und Lateinschüler die Romfahrt an und die Bläsergruppe des 6. Jahrgangs führte einige Probetage vor dem Frühlingskonzert am 24.05.2023 durch.
Für die Schülerinnen und Schüler der Französischkurse ging es für einen Tag nach Straßburg zum Europaparlament und die Englandfahrt Ende Juni ermöglichte es unseren Schülerinnen und Schüler aus der 7. Jahrgangsstufe ihre Kenntnisse im Umgang mit der englischen Sprache im Alltag anzuwenden.
Wir sind froh, dass unsere Schülerinnen und Schüler diese großartigen Fahrten wieder durchführen konnten, denn insbesondre die gemeinsamen Erlebnisse während der Fahrten bleiben für immer in Erinnerung und sie sind für unsere Schulgemeinde von unschätzbarem Wert (Stichwort: Gemein- schaft).
Jeder von Ihnen kennt sie, die grünen Kreidetafeln! Meine Internetrecherche hat ergeben, dass die grünen Kreidetafeln erstmalig im Jahre 1809 an einer öffentlichen Schule in Philadelphia (USA) eingesetzt wurden. An der ARS haben die Kreide- tafeln seit November 2022 ausgedient, denn wir haben in allen Unterrichtsräumen digitale Tafeln installiert bekommen. Wenn die ARS im Laufe des Jahres 2023 dann noch ans Glasfasernetz angeschlossen wird, profitieren die Lernenden und Lehrenden zusätzlich von schnellem Internet.
Noch im ersten Halbjahr des Schuljahres 2022/2023 wurde die Adolf-Reichwein-Schule als eine von 20 Schulen in Hessen mit dem Siegel „Digitale Schule“ durch das Hessische Kultusministerium ausgezeichnet. Die erhaltene Auszeichnung ist für 3 Jahre gültig und kann nach dieser Zeit durch eine Rezertifizierung bestätigt werden. Die Schulgemeinde hat sich mit der im April 2023 eingereichten Bewerbung um das neue Unterrichtsfach „Digitale Welt“ für den kommenden Jahrgang 5 im Schuljahr 2023/2024 auf den Weg gemacht, sich weiter für eine zeitgemäße Bildung in der digitalen Welt stark zu machen.
Wie wichtig Gemeinschaft, Zusammenhalt und die Übernahme von Verantwortung ist, zeigte uns leider einmal mehr eine Naturgewalt. Ein furchtbares Erdbeben erschütterte die Türkei und den Norden Syriens am 6. Februar 2023. Für uns als Schulgemeinde war klar, hier möchten wir helfen. Die Schülervertretung (SV) organisierte gemeinsam mit den Vertrauenslehrkräften Frau Yesilhark und Herrn Kilinc Spendenaktionen in Form von Kuchenverkäufen.
Ein herzliches Dankeschön an die vielen Schülerinnen und Schüler, Eltern, Kolleginnen und Kollegen, die durch Spenden und Kuchenspenden zu einer Spendensumme ca. 2550 € für ein Waisenhaus in Istanbul beitrugen.
Den Abgängerinnen und Abgängern unserer 9. Hauptschul-, 10. Realschul- und 10 Gymnasialklassen wünsche ich auf ihrem weiteren Lebensweg alles erdenklich Gute und hoffe, dass eure Wünsche in Erfüllung gehen und ihr eure gesteckten Ziele erreicht.
Ein persönliches Dankschön möchte ich an dieser Stelle an die gesamte Schulgemeinde richten, die mich herzlich im August 2022 als neuen Schulleiter aufgenommen hat. Vielen Dank und schöne Sommerferien!
Ein weiterer, abschließender Dank, gilt auch unseren Sponsoren, die durch ihre Anzeigen das kostenlose Verteilen der KlARSicht für alle unsere Schülerinnen und Schüler ermöglichen: Baugenossenschaft Langen, Bundesagentur für Arbeit, Sparkasse Langen-Seligenstadt, Stadt- werke Langen, typographics GmbH, Volksbank
Am Donnerstag den 15.06.2023 fand zum wiederholten mal die Veranstaltung „Job & Snack“ am Jugendzentrum in Langen statt.
Zum ersten Mal nach 5 Jahren Corona-Pause fuhr der 7.Jahrgang der Langener Adolf-Reichwein-Schule nach England.
Tiefkühlpizza als Lunchpaket
Die Aufregung neben dem Bus ist spürbar. Habe ich auch alles eingepackt? Oder habe ich den Adapter für die englischen Steckdosen doch auf dem Schreibtisch liegen gelassen? 5 Tage ohne Eltern in einem Land, das ich bisher nur im Englischbuch gesehen habe - das wird spannend werden!
Zum ersten Mal nach 5 Jahren Corona-Pause fuhr der 7.Jahrgang der Langener Adolf-Reichwein-Schule nach England. Seit 25 Jahren gibt es dieses Angebot an der Schule. Alle Schüler*innen der 7.Klassen – egal ob Gymnasial-, Real-oder Hauptschüler*innen – sind eingeladen mit zufahren, allerdings muss man im Sozialverhalten eine 1 oder 2 haben, weil das Leben in einer Gastfamilie eine gewisse Anpassungsfähigkeit voraussetzt und die große Gruppe unter dem schlechten Benehmen Einzelner zu sehr leiden würde.
Außerdem ist nach dem Brexit ein Reisepass für alle Teilnehmer*innen Pflicht. Kompliziert und teuer ist das Visum, wenn jemand einen Reisepass hat, der in einem Land ausgestellt ist, das nicht zur EU gehört. Nur eine Familie ist diesen schwierigen Weg in diesem Jahr gegangen. Nach der Pandemie stehen deutlich weniger Gastfamilien als früher zur Verfügung, so dass nur Platz für 65 Schüler*innen und 4 Begleitlehrer*innen war (bei der letzten Fahrt 2018 waren es noch 115). Aber diese konnten endlich wieder das volle Programm genießen, inklusive 3 Stunden Verspätung durch die langwierige Abwicklung im Fährhafen Calais.
Nach fast 17 Stunden Anreise konnten die Gastfamilien am späten Abend die 13- bis 14-Jährigen endlich in Empfang nehmen. Am 2.Tag fuhr die Gruppe zunächst zu einem nahegelegenen großen Supermarkt, denn in diesem Jahr hatte das gebuchte Reiseunternehmen lei-der keine Lunchpakete von den Familien angeboten. Es war für die Lehrkräfte faszinierend zu sehen, wie sich ihre Schüler*innen einen Mittagssnack vorstellten: Eine Gruppe kaufte sich tatsächlich Kokosnüsse, aber den Vogel schoss ein Schüler ab, der stolz eine Tiefkühlpizza präsentierte. Auf die Frage, wie er sich diese zubereiten wolle, konnte der Junge allerdings keine befriedigende Antwort geben.
Weiter ging es nach Brighton. Nach dem Besuch des berühmten Piers folgte eine Stadtrallye, bei der die Schüler*innen gezwungen waren, mit Einheimischen zu kommunizieren, um dadurch ihre Fremdsprachen-Kenntnisse unter Beweis zu stellen. Am Nachmittag war dann noch ausgiebig Zeit für Shopping in Kleingruppen in der Altstadt.
Beim 1.Londonausflug lernte die Gruppe die englische Hauptstadt und deren Sehenswürdigkeiten wie den Buckingham Palace und Covent Garden zu Fuß kennen. 12 zurückgelegte Kilometer zeigte die Uhr eines Begleitlehrers am Ende des Tages an. Zwischendurch besuchte man Shakespeares Globe Theatre, wo leider nur die Hälfte der Gruppe auf Grund einer kurzfristigen Erkrankung an einem zusätzlichen Theater-Workshop teilnehmen konnte, bei dem die Schüler*innen Teile von „Macbeth“ spielerisch erarbeiteten. Am 4.Tag fährt die ARS traditionsgemäß an der Küste entlang nach Hastings und zu den „Seven Sisters“, der Kliffküste im Südosten. Das Wetter spielte in diesem Jahr mit, so dass die etwas 2-stündige Wanderung bei fast 25°C am Strand bei Birling Gap einen gemütlichen Ausklang finden konnte.
Als die Gruppe am Schlusstag London ein zweites Mal besuchen wollte, war der Schrecken am Morgen groß: Jemand hatte ein Busfenster mit einem Stein eingeworfen. Doch die ARS hatte Glück im Unglück, denn nur die Außenscheibe war dabei zuBruch gegangen, die Innenscheibe war noch intakt, so dass die Reise mit einer kleinen Verzögerung (Anzeige bei der örtlichen Polizei) weitergehen konnte.
Nach einem kurzen Zwischenstopp beim Nullmeridian in Greenwich fuhr die Gruppe mit dem Ausflugsboot stilvoll unter der Tower Bridge durch bis zum Big Ben und konnte so alles Sehenswerte auf beiden Ufern der Themse bequem im Sitzen bewundern. Die Fahrt mit dem London Eye ist bei jeder Englandfahrt seit vielen Jahren für die meisten das Highlight ihres Englandbesuches. An diesem Tag konnte man bei blauem Himmel viele Kilometer weit über die Hauptstadt blicken und jede Menge schöne Fotos schießen.
Auch wenn die Gruppe mehrmals mit suboptimalen Umständen zu kämpfen hatte (auch das Schnellboot am letzten Abend sorgte z.B. wieder für eine 3-stündige Verspätung bei der Heimfahrt), wird die Fahrt trotzdem allen als einer der Höhepunkte ihrer Schulzeit in Erinnerung bleiben. Das berichten auch ehemalige Teilnehmer*innen der Fahrt immer wieder. „Die Englandfahrt ist auch für 2024 wieder fest gebucht“, erzählt Gruppenleiter Achim Weiß, der die Fahrt 1998 ins Leben gerufen hatte.
Hans Joachim Weiss Organisator der Englandfahrt
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