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Australischer Austauschschüler an der ARS

Hattet ihr jemals den Gedanken gehabt mal ein Auslandsjahr zu machen? Einfach die Taschen packen und für ein paar Monaten in einem anderen Land zur Schule gehen. So jemanden haben wir hier an unserer Schule gerade jetzt. Ein Austauschschüler aus Australien ist für ein paar Monaten bei uns in der 10. Klasse.

Der Australier, geboren in Brisbane, war, trotz weitverbreiteten Stereotyp, recht schüchtern als er mir von seiner bisherigen Zeit hier erzählte. Er erzählte mir von der lange Reise die er hinter sich bringen musste. Nämlich eine 30 Stunden Reise mit mindestens 25 Stunden in der Luft war mehr wie anstrengend. Er bleibt hier in Langen in einer Gastfamilie für die länge seines Austauschs. Auf die Frage wie er mit seiner Familie kommuniziert meinte er nur schmunzelnd: "Nur am Wochenende. Der Zeit unterschied ist einfach zu schlimm."

Als ich ihn leicht scherzhaft fragte wie er das Wetter hier in Deutschland fand meinte er nur es sei zu kalt und nass. "Sehr nass und viel zu kalt, find ich." Das Wetter in Australien ist nämlich viel wärmer im Moment, denn dadurch das sie auf der anderen Seite der Erdhalbkugel sind ist es zwar streng genommen Winter, doch die Temperaturen ähneln eher Sommer. Das heißt Strand, Sommer, Sonne und viel Zeit im Meer.

Er erzählte mir auch das er Deutschland als Land gewählt hatte weil es eines seiner Fremdsprachen sei die er in der Schule, zu Hause in Australien, lernt. Australische Schule sollen auch weitaus strenger sein als hier in Deutschland. Sie haben in Australien längere Tage und Stunden, und viel mehr Aufträge als hier bei uns und mal länger an den Hausaufgaben sitzen ist norm.

"Die Lehrer hier sind so viel entspannter und auch generell die Atmosphäre hier ist viel leichter.", behauptete er schon fast überglücklich. 

Als ich ihn über die Sprachbarriere anfragte erzählte er mir viele verschiedene Aspekte. Er meinte das der Unterricht machbar sei trotz der unterschiedlichen Sprachen, er verstehe das meiste was Leute sagen doch beim Sprechen hagerts noch. Und selbst wenn es doch ein bisschen schwierig sein kann, sind alle bereit ihm weiter zu helfen. Das einfinden jedoch war weitaus schwieriger. Wer kennt es nicht, man kommt in Klassen, AGs, oder Gruppen wo die Freundesgruppen schon klar definiert sind und soll sich dann so irgendwie einfinden. Das fällt sehr vielen schwierig und der junge Schüler war keine Ausnahme. Er meinte am Anfang ging alles etwas sehr stockend; unangenehme Unterhaltungen, komische Fragen, und neugierige Blicke. Alles was er ganz am Anfang durch machen musste. Mit der Zeit jedoch wurden die seltsamen Blicke und Konversationen zu freundlichen Gesprächen woraus sich Freundschaften bildeten.

"Am Anfang war alles etwas seltsam. So wie es halt ist wenn man irgendwo neu dazu kommt. Aber jetzt hab ich ein paar Freunde gefunden und find mich ganz gut zurecht. Meine Mitschüler auch sind jetzt ansprechbarer. Nicht das sie vorher nicht waren, es war nur alles sehr einschüchternd."

Nun lebt er sein Leben für die restliche Zeit wie ein normaler Schüler. Naja... bis auf das er aus Australien kommt und sich bald doch wieder Verabschieden muss.


Diese Seite wurde zuletzt bearbeitet von:
Maria Carlotta
Maria-Carlotta

Ich bin seit 2020 Schülerin an der Adolf-Reichwein-Schule und besuche zurzeit die 10. Klasse im Gymnasialzweig. Im WPU-Kurs "Homepage" bin ich verantwortlich für das Veröffentlichen von aktuellen, wie auch alten Beiträgen und informiere alle Besucher über Neuigkeiten von unserer Schule.

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